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letzte Änderung 09.09.2007
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Außer meinem Foto und meinem Maskottchen lade ich hier immer mal Sachen hoch, die irgendwie mit Sprachen zu tun haben... meistens sind's wohl irgendwessen Namen in fremden Schriftsystemen, mal sehen.
Ich rate noch einmal davon ab, sich Namen ohne nachzudenken irgendwo hintättowieren zu lassen, was dabei rauskommen kann, sieht man in meinem Tattoofotoordner...
Jan, Paul und Dario auf KannadaJan, Paul und Dario auf Kannada
Ich habe hier die 3 Namen Jan, Paul und Dario auf Kannada geschrieben, diese Sprache spricht man in Südindien (nicht in Kanada!). Sie gehört zu den dravidischen Sprachen, wie auch Tamil, Telugu und Malayalam. Man schreibt die Schrift von links nach rechts, wie bei uns. Die Umschrift/Aussprache der Namen hab ich jeweils daneben geschrieben.
Marinela auf Arabisch, Elbisch, Georgisch, Hebräisch, Kannada, Koreanisch, TibeMarinela auf Arabisch, Elbisch, Georgisch, Hebräisch, Kannada, Koreanisch, Tibe
Hier eine selbst ausgesuchte Auswahl an Schriftsystemen für den Namen "Marinela". Die hier abgebildeten sind tatsächlich die Alphabete, die mir persönlich eigentlich am besten gefallen. Naja, Hebräisch eigentlich weniger... Kannada wird übrigens nicht in Kanada, sondern in Süd-Indien gesprochen, es ist eine dravidische Sprache. Und Mongolisch wird auf diese Weise nur in der Inneren Mongolei, einer Provinz Chinas, geschrieben. In der 'echten' Mongolei verwendet man das kyrillische Alphabet, da würde der Name einfach Маринэла lauten. Ich hab die Umschrift übrigens noch jeweils dazu geschrieben.
"Erkenne dich selbst." auf Altgriechisch
Altgriechisch oder Griechisch hatten wir bisher noch nicht. Hier der berühmte Spruch, von dem nicht genau bekannt ist, wer ihn zuerst äußerte. Die Aufforderung "Erkenne dich selbst." lautet auf Griechisch "Γνώθι σεαυτόν." und ich habe sie hier in mehreren griechischen Schriftarten geschrieben. Das Tonzeichen auf dem Omega kann man als umgedrehte Brevis oder auch als Tilde darstellen, geht beides. Die altgriechische Aussprache des Satzes ist "Gnothi seauton." bzw. in phonetischer Umschrift: [ˈɡnɔːtʰi seau̯ˈton].
"Dominic Helias" auf Kannada
Kannada wird in Südindien gesprochen, also nicht mit dem Land Kanada verwechseln, ja? Einen Ordner hab ich dafür (noch) nicht. Der Name hier im Bild ist "Dominic Helias", bzw. in der richtigen Umschrift "Dominik Hēlyās". Man schreibt die Schrift von links nach rechts, wie bei uns.
Notiz an mich: Für konsonantische Codas wird hier das Virama verwendet!
Joshua
©-
Joshua
Der Name "Joshua" auf Hebräisch (punktiert), Alt-Aramäisch und in syrischer Schrift. Alt-Aramäisch hatte noch keine Vokalzeichen und sieht in dieser Schriftart auch nicht sehr schön aus... die syrische Version könnte möglicherweise falsch sein. Aber das oberste dürfte stimmen.
Genaue Transkription: Yəhošu'a
"Vater" und "Papa" auf Gujarati
Das hier sind die Wörter "Vater" und "Papa" (oder Vati, Papi, Dad, etc.) auf Gujarati. Die Transliteration entspricht nicht so ganz der Aussprache, sodass die Wörter jeweils in etwa "Pitta" und "Bapp" ausgesprochen werden. Alle Angaben sind, wie immer, ohne Gewähr.
"Luisa" auf Georgisch, Hindi, Kannada, Tamil und Arabisch
Hier der Name "Luisa" auf Georgisch, Hindi, Kannada, Tamil und Arabisch (v.o.n.u.). Die genauen Transkriptionen sind jeweils: Luisa, Luīsā, Luīsā, Luīsā und Lūysā.

Vielleicht sollte man die arabische Version lieber لوئيسا (also Lū'īsā) schreiben...
"Uwe" und "Kevin" auf Gujarati
Ja, bald bald erstell ich auch 'nen Gujarati-Ordner... also hier "Uwe" und "Kevin" in der entsprechenden Schrift. Daneben in Umschrift. Hab bei der ersten einen Fehler gemacht, das sollte eigentlich "Ūve" heißen, weil's ein langes U ist, also über dem U noch ein Strich. Aber die Schreibung sollte richtig sein.
"Vater" und "Papa" auf Tagalog
Auf den Philippinen hat man die Amtssprache Tagalog früher mit einer Schrift namens Baybayin geschrieben. Ich wurde gefragt, wie man "Vater" bzw. "Papa" schreiben würde, und hier ist die Antwort. Vater heißt auf Tagalog "ama" und Papa heißt "tatay". Trotzdem sind alle Angaben ohne Gewähr.
Wummel-Knuffel
©Andr� M�ller
Wummel-Knuffel
Ein Wummel-Knuffel. Das Tierchen hab ich mal in der 6. Klasse erfunden und es ist seit jeher mein Maskottchen, das ich fast �berall als UserPic verwende.
Ich und meine Woerterbuecher
©Andr Mller
Ich und meine Woerterbuecher
Das Bild hat der Fotograf von der "Leipziger Rundschau" gemacht. Ich kam in die Zeitung, weil ich Wörterbücher sammle und die das wohl krass fanden. *g*
Die Wörterbücher die ich da halte sind natürlich nur ein geringer Teil meiner Sammlung.
Christian FreischlagChristian Freischlag
Hier der Name "Christian Freischlag" auf Aramäisch in phönizischer Schrift. Gelesen wird Aramäisch von rechts nach links, die einzelnen Zeichen wären zurücktransliteriert etwa: XRYŠTYAN PRYYŠLG.
"Hoffnung" auf Khmer
Diese 3 Wörter heißen allesamt "Hoffnung" auf Khmer (der Sprache Kambodschas); sie sind nur in anderen Schriftarten geschrieben. 100% sicher bin ich mir lediglich bei den beiden linken Versionen. Die Schrift oben links eignet sich gar nicht für Tattoos, obwohl die Schrift schön lesbar ist — sie ist aber einfach zu "gewöhnlich", wie bei uns Arial. Die untere ist dagegen ein bisschen 'fancy'. Die oben rechts ist eine sehr alte und traditionelle Schrift, die gerne benutzt wird, ich find sie am besten geeignet. Allerdings bin ich mir da bei einem Buchstaben nicht 100%ig sicher (nämlich dem "ng"). Unten rechts steht die Aussprache in IPA, bei der ich mir allerdings nicht ganz sicher bin. Dürfte aber in etwa hinkommen... wem IPA nicht ganz geläufig ist: Es sollte etwa wie /åh-sångköm/ klingen. Vor dem Tättowieren (von dem ich wie immer abrate!) unbedingt nochmal checken lassen, ob das so korrekt ist!
"Folge deinem Herzen." auf Birmanisch
Bei dem Satz bin ich mir wirklich nicht sicher... Meine Birmanisch-Grammatik gibt leider nicht viel her. Besonders unsicher bin ich mir bei dem "Shin" (= 'du' oder 'dein') am Satzanfang. Ich glaube nicht, dass das so richtig ist, wüsste aber nicht, wie's sonst sein müsste. Außerdem kapier ich das Schriftsystem nicht — die Buchstaben machen was sie wollen. Der erste Buchstabe ist ein "R", der zweite dann schon ein "L", ich hab nirgendwo eine gute Erklärung dazu gefunden, wie man denn nun Birmanisch schreibt. Die Aussprache stand so im Buch drin. Furchtbar, furchtbar... werde ich jemals dieses Alphabet beherrschen?! x_X
Ich empfehle, den Satz völlig zu ignorieren; wer sich das tättowieren will, ist völlig bescheuert, also vorsicht! ;)
Katharina auf KhmerKatharina auf Khmer
Auch wenn's hier 3× steht, es ist immer das gleiche Wort: "Katharina" (Katarina) auf Khmer. Nur in 3 verschiedenen Schriftarten: Oben eine ganz normale, wie man sie in Büchern verwendet (so wie Arial), darunter eine etwas krassere und darunter die, die man oft auf alten Tempel-Inschriften z.B. in Angkor Wat findet. Rechts daneben steht einfach nur der Name auf Deutsch, darunter in lateinischer Umschrift für Khmer und darunter dann die Aussprache... viel Spaß!
Zucker auf Birmanisch, Tibetisch, Gujarati und LimbuZucker auf Birmanisch, Tibetisch, Gujarati und Limbu
Someone (though not from this forum; it was Wikipedia user Szoltys) wanted to know "sugar" in these 4 languages, so I uploaded it. On the right side the upper line is the transliteration, while the pronunciation is written in IPA in the line below. All these alphabets are written from left to right. Actually I was asked to include Oriya as well, but I had problems with the letters: the ones in the font don't always appear to be the same as in my dictionary.
"Zucker" auf Uigurisch
Yet another word for sugar... this time in Uyghur. Uyghur used to be written with the Cyrillic script (middle), afterwards with the Latin alphabet (bottom), but currently the Arabic alphabet is in use (top). On the right side I wrote the pronunciation in IPA.
"Stärke" auf Khmer
Hier "Stärke" auf Khmer, in 3 verschiedenen Schriftarten. Die obere ist sowas wie bei uns Arial, also was man so in den Zeitungen liest, die in der Mitte ist so 'ne Art Tempelschrift (wie in Angkor Wat) und das untere ist eine, die halt'n bissl "fancy" ausschaut. Die Umschrift steht rechts oben, die Aussprache rechts unten. Das 2. "m" in der Umschrift wird m.W. nicht mitgesprochen.
Khmer-SprichwortKhmer-Sprichwort
Auch wenn niemand danach frug, hier mal ein Sprichwort auf Khmer. Oben in der Originalschrift, darunter in der Umschrift. In der 3. Zeile steht die genaue Aussprache in IPA (mehr oder weniger: "Tschejh pie rjen, mjen pie rock, kro' pie ktschel") und zu guter letzt die Übersetzung des ganzen.
Quelle: Es stand im Leipziger Max-Planck-Institut auf einer Wand geschrieben. :)

Dank gilt Natchanan Yaowapat, der den Spruch offenbar dort hinschrieb.
"Fröhliche Seele" und "Kathleen" auf Khmer
Ja, wie gesagt... das linke heißt "fröhliche Seele", das rechte "Kathleen". Unter dem jeweiligen Khmer-Schriebs steht die Übersetzung, dann die Umschrift, darunter dann die genaue Aussprache in IPA.
Ich muss mal anmerken, dass meine "schönen" Khmer-Schriftarten irgendwie nicht richtig funktionieren, manche Buchstaben werden falsch angezeigt. Deswegen konnte ich für die 2 Sachen hier nur eine sehr hässliche, gewöhnliche Alltagsschrift (vergleichbar mit "Arial" bei uns) wählen. Für ein Tattoo absolut ungeeignet.
"Hanna" auf Khmer
Et voilà: Hanna auf Khmer, in der klassischen Schrift. Ich muss anmerken, dass man das Wort "Hannje" ausspricht, aber das geht nicht anders, da ich nicht ohne weiteres ein "-a" hinten an das "n" bekomme, ohne dafür ominöse und unübliche Sonderzeichen zu verwenden. Es ist zwar das Vokalzeichen "a", aber nach dem "n" spricht man's eben "je" aus. So.
Carina auf LepchaCarina auf Lepcha
Nach langer Zeit mal wieder ein Bild! Carina wollte ihren Namen auf Lepcha wissen, einer sino-tibetischen Sprache, die man im Norden Indiens und in Nepal und Buthan spricht. Hier steht's, man schreibt's von links nach rechts, und in lesbarer Umschrift ist's "Káríná".
Désirée, Melissa und Daniel auf LepchaDésirée, Melissa und Daniel auf Lepcha
Meiner Meinung nach eine furchtbar hässliche Schrift, die auch ohne Haut drunter nach verkorksten Pseudo-Tribals aussieht. Aber das ist nur meine unmaßgebliche Meinung. ;)
Ich übernehme keine Garantie für eventuelle Fehler. Ich hab zwar aufgepasst, aber man weiß ja nie... ich spreche die Sprache ja nicht.
Désirée, Melissa, Daniel, Hoffnung, Liebe, Geduld, Vertrauen, Kraft und FamiliDésirée, Melissa, Daniel, Hoffnung, Liebe, Geduld, Vertrauen, Kraft und Famili
Ausgelutschte Wörter in einer eher weniger häufig anzutreffenden Sprache: Gujarati (spricht man in Indien). Die Aussprache steht ja jeweils daneben. Man bedenke, dass das "j" als 'dsch' zu lesen ist. Sonst müsste alles klar sein.
"Fabian Dominique" auf Khmer, Gujarati und Lepcha
Hier der Doppelname Fabian Dominique. Ich hab ihn 2× auf Khmer geschrieben, weil die Druckbuchstaben doch recht stark von der traditionellen Schriftart abweichen. Man macht in der Khmersprache keine Leerzeichen zwischen die Wörter, weswegen die beiden Namen wie einer aussehen. Zu Gujarati und Lepcha gibt es nicht viel zu sagen.
"Mandy" in ägyptischen Hieroglyphen
Komisch, dass noch niemand nach Hieroglyphen gefragt hat? Und dann gleich zwei Leute an einem Tag, hm. Hier jedenfalls "Mandy" auf Mittelägyptisch. Ich habe 2 verschiedene Varianten zur Transkription gewählt und sie in allen 4 Schreibrichtungen aufgeschrieben. Zu merken ist: Die Tiere und Menschen schauen zum Satzanfang!
Die Aussprache links ist "Mandit", die rechts "Mendit" — das "t" am Wortende steht bei weiblichen Namen immer dazu. Das ist verwandt mit dem "ta marbuta" (ة) im Arabischen.
"Luana" in ägyptischen Hieroglyphen
Und hier der Name "Luana". Da es im Ägyptischen kein "L" gab, behalf ich mir mit dem Löwen, der "rw" transkribiert wurde (ausgesprochen "Ru"), auch hier endet der Name auf "t", weil er weiblich ist. Das Fräullein am Ende zeigt ebenfalls an, dass der Name weiblich ist. Die Aussprache ist in etwa "Ruwanet" oder "Ruwanat".
 
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